Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde von Pro Schweiz, verehrte Gäste – darunter unsere Ehrengäste aus verschiedenen Botschaften, liebe Schweizerinnen und Schweizer, liebe Patrioten!
Ich stehe heute hier in Bern, im Herzen unseres Landes, und ich spüre es: Das ist kein normales Treffen. Das ist ein Aufbruch! Das ist der Moment, in dem sich das Schweizer Volk zu erheben beginnt und sagt: Genug ist genug!
Schaut euch um. 800 Gesichter. 800 Herzen, die für dieselbe gute Sache schlagen.
Nämlich:
- Für eine Schweiz, die frei bleibt – frei von Brüsseler Bürokraten, frei von ideologisch getriebenen Geisterfahrern, die ihre eigene Wirtschaft an die Wand fahren, frei von fremden Gesetzen, frei von fremden Richtern.
- Für eine Schweiz, in der die Meinungsfreiheit und die urdemokratischen Werte konsequent verteidigt werden.
- Für eine Schweiz, die ihre immerwährende bewaffnete Neutralität nicht nur auf dem Papier hat, sondern ggf. mit der Waffe verteidigt.
- Und für eine Schweiz, die euren Kindern und Enkeln ein Land übergibt, das noch immer souverän ist und kein kleines, angekettetes Anhängsel der Europäischen Union.
Das wollen die in Brüssel und in den Salons der Globalisten nicht mehr hören. Aber wir sind hier. Standhaft wie eh und je.
Liebe Freunde, die Bedrohung kommt nicht mit Panzern über die Grenze. Sie kommt schleichend. Nicht die EU ist unser grösster Feind, nein: der wahre Feind ist im Innern: die Mehrheit des Bundesrats sowie viele Beamte und Politiker in Bundesbern entpuppen sich als 5. Kolonne und versuchen, uns für dumm zu verkaufen:
Mit sinnlosen Verträgen. Mit gerissener Verschleierungstaktik und Lügen. Mit Worthülsen wie „bilateralen Abkommen“. Mit netten Begriffen wie „Zusammenarbeit“ und „Harmonisierung“. Aber hinter diesen Begriffen steht der alte Traum der Zentralisten: die Schweiz zu zähmen. Oder wie sagte es doch der aufgeblasene ehemalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: «Die Schweiz ist ein geostrate gisches Unding». Und diese Meinung besteht in der EU mehr denn je. Unser Geld, unsere Grenzen, unsere Armee, unsere Gesetze – alles soll langsam, aber sicher in die grosse EU-Maschine eingespeist werden.
Ich sage euch: Hier geht es nicht um Partnerschaft. Das ist ein Käfig. Ein Käfig mit vielleicht goldenen Stäben, aber dennoch ein Käfig. Und wir Schweizer sind keine Vögel, die man einsperrt.
Denkt an unsere Geschichte. 1848 haben unsere Vorfahren die Bundesverfassung geschrieben – nicht, weil Brüssel oder sonst wer es uns befohlen hat, sondern weil das Volk es wollte. 1815 haben wir die Neutralität angenommen – nicht etwa aus Schwäche, sondern aus einer Position der Stärke. Zwei Weltkriege haben gezeigt: Wer die Schweiz angreifen würde, dem wird eine sehr hohe Rechnung präsentiert. Bewaffnet. Entschlossen. Unbeugsam. Das hat uns vor Kriegen bewahrt!
Und genau diese Haltung wollen sie uns heute ausreden. „Die Welt hat sich verändert“, sagen die Eliten. „Ihr müsst euch anpassen“, sagen die EU-Lobbyisten. „Neutralität ist veraltet“, sagen diejenigen, die in ihren feinen Büros in Bern, Genf und Brüssel sitzen und nie einen Dienst in unserer Armee geleistet haben.
Ich antworte ihnen mit einem einzigen Wort: Lüge.
Unsere Neutralität ist nicht veraltet. Sie ist zeitlos. Sie ist der Grund, warum die Schweiz noch immer das vertrauenswürdigste Land der Welt ist. Warum Banken, Firmen und Menschen aus aller Welt zu uns kommen. Weil wir niemandem gehören. Weil wir keinem Block dienen. Weil wir nur dem Schweizer Volk dienen.
Und genau deshalb setzt sich Pro Schweiz jeden Tag mit voller Überzeugung ein: nicht für links und nicht für rechts, sondern ausschliesslich für die Schweiz. Für ihre Souveränität und für die direkte Demokratie, in der das Volk selbst entscheidet – und nicht etwa nicht gewählte Kommissare in Brüssel.
Worum geht es? Es geht um unsere Selbstbestimmung und um unsere Neutralität, die wir mit Zähnen und Klauen verteidigen – auch wenn die EU mit Sanktionen und Drohungen kommt.
Wir müssen Nein sagen, wenn sie unsere Grenzen aufweichen, uns Massen von Migranten und Asylanten aufhalsen wollen, unsere Armee schwächen und unsere Gesetze aushebeln wollen.
Es ist höchste Zeit, Pro Schweiz zur stärksten Stimme der Schweiz zu machen – hier in Bern, in den Kantonen, an jedem Stammtisch und an jeder Urne.
Das ist es, was wir heute gemeinsam auf den Weg bringen müssen. Kein Applaus zum Schluss und dann ab nach Hause. Nein. Ich will, dass wir alle ein Feuer entfachen. Ich will, dass ihr morgen aufsteht und jedem erzählt: Die Schweiz gehört den Schweizern. Punkt.
Schaut euch die Welt an. Überall zerbrechen die alten Blöcke. Wahlversprechen und Verträge werden systematisch gebrochen. Die Verabsolutierung von erneuerbaren Energien erweist sich als veritabler Schuss in den Ofen. Überall erwacht das Nationalbewusstsein wieder. Die Menschen wollen keine ferngesteuerte Politik mehr. Sie wollen Wurzeln. Sie wollen Heimat. Sie wollen Kontrolle über ihr eigenes Schicksal. Sie wollen Eigenverantwortung und keine Fremdbestimmung durch einen übergriffigen, überregulierten Nannystaat.
Die Schweiz war immer Vorbild. Wir waren immer das Land, das bewiesen hat: Klein kann gross sein – wenn es frei ist. Klein kann stark sein – wenn es bewaffnet und neutral ist.
Aber Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Freiheit muss man jeden Tag neu erkämpfen. Genau das tun wir hier bei Pro Schweiz. Wir sind keine Partei. Wir sind eine Bewegung. Die Bewegung der Schweizer, die nicht länger zuschauen wollen, wie ihre Souveränität tröpfchenweise wegverhandelt wird.
Deshalb sage ich euch heute klipp und klar, was unser Programm ist – einfach und verständlich:
- Wir wollen keine Anbindung an die EU. Weder durch die Hintertür noch durch das Kellerfenster. Keine institutionelle Einbindung. Keine Übernahme von EU-Recht. Nie und nimmer.
- Wir wollen keine Auslagerung der Energiepolitik, der Gesundheitspolitik, der Landwirtschaftspolitik u.a. an die EU.
- Wir bestimmen die Zuwanderung und sämtlichen Personenverkehr in und durch die Schweiz eigenständig und souverän.
- Wir wollen die Erhaltung der immerwährenden bewaffneten und integralen Neutralität. Unsere Armee wird wieder zu einer Volksarmee. Sie muss wieder kampfbereit werden. Sie bleibt unabhängig. Keine Annäherung an die NATO und kein Mitmachen bei einer EU-Armee.
Wer unsere Neutralität antastet, bekommt es mit dem ganzen Schweizer Volk zu tun. Der Wehrwille ist wieder gezielt zu fördern, denn ohne Wehrwillen bringen auch die besten Waffensysteme nichts.
Das ist keine Politik von gestern. Das ist Politik für morgen. Für unsere Kinder und Enkelkinder. Für die Schweiz von 2050 und darüber hinaus, die noch immer frei sein soll.
Und wisst ihr, was das Schönste ist? Wir sind nicht allein. Ihr seid hier. Die 800. Und hinter euch stehen Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen, die genau dasselbe denken, aber noch nicht die Stimme gefunden haben. Pro Schweiz gibt ihnen diese Stimme.
Deshalb rufe ich jeden einzelnen von euch auf: Werdet aktiv. Sprecht mit euren Nachbarn. Geht an die Urnen. Unterstützt Pro Schweiz mit eurer Zeit, mit eurem Geld, mit eurem Herzen. Denn wenn wir zusammenstehen, sind wir stark.
Die Eliten in Bern und Brüssel mögen uns für altmodisch halten. Die Globalisten mögen uns für stur halten. Aber die Geschichte lehrt uns: Die Sturen gewinnen. Die Freien gewinnen. Die Schweizer gewinnen.
Heute ist der Tag, an dem wir das Signal aussenden:
- Die Schweiz bleibt Schweiz! Die Schweiz bleibt frei! Die Schweiz bleibt neutral – und bewaffnet!
- Wir von Pro Schweiz stehen für die Souveränität unseres Landes ein.
- Wir verteidigen die immerwährende, integrale und bewaffnete Neutralität mit allen demokratischen Mitteln.
- Wir alle gehen von hier hinaus und kämpfen für die Schweiz, die wir lieben.
Dann lasst uns zum Schluss aufstehen.
Lasst uns klatschen. Nicht für mich – sondern für unsere geliebte Schweiz, unser Vaterland!
Es lebe die freie Schweiz!
Es lebe Pro Schweiz!
Ich danke Euch!