Liebe Mitglieder von Pro Schweiz
Die Schweiz hat in nur zwanzig Jahren über zwei Millionen Menschen zusätzlich aufgenommen – ein Wachstum, das niemand geplant hat, auf falschen Annahmen der Bundesratsmehrheit, der Verwaltung und sogenannter Experten in der Abstimmungskampagne über die EU-Personenfreizügigkeit abstützte – oder waren es Lügen? Wir alle spüren es: überfüllte Züge, Stau, explodierende Mieten, steigende Kriminalität und Sozialkosten.
Noch alarmierender: Nur 1 von 10 Zugewanderten lindert den Fachkräftemangel, während 9 von 10 zusätzlichen Druck auf Infrastruktur, Wohnraum und öffentliche Leistungen erzeugen. Und keinen Beitrag zur Deckung des Fachkräftemangels beitragen.
Wer das ignoriert, verschliesst die Augen vor den Fakten.
Für Pro Schweiz ist klar: Unser Auftrag gemäss Statuten verpflichtet uns, Bedrohungen bezüglich der schweizerischen Unabhängigkeit, Souveränität, Freiheit und Sicherheit erfolgreich abzuwehren. Eine unkontrollierte Zuwanderung ist genau eine solche Bedrohung – leise, schleichend, aber mit enormer Sprengkraft für unser Land.
Trotzdem setzen viele politische Akteure weiterhin auf das Prinzip Hoffnung: mehr Programme, mehr Integrationsmassnahmen, mehr staatliche Eingriffe. Doch das ist Symptombekämpfung. Die Ursache bleibt: eine Zuwanderung, die ausser Kontrolle geraten ist und nicht mehr eigenständig von der Schweiz gesteuert werden kann.
Besonders brisant ist die Rolle der Gewerkschaften, die von der Zuwanderung finanziell massiv profitieren. Durch flankierende Massnahmen fliessen Millionen an Steuergeldern in ihre Kassen, und rund die Hälfte ihrer Mitglieder sind Ausländer. Seit Einführung der Personenfreizügigkeit haben die Gewerkschaften bereits über 100 Millionen Fr. abgezockt! Nebenbei: Warum muss man unseren erfolgreichen Arbeitsmarkt mit flankierenden Massnahmen gegen aussen schützen? Das kann ja nur heissen, dass die Personenfreizügigkeit für die Schweiz die denkbar schlechteste Lösung ist.
Wir sagen: Es reicht. Die Schweiz darf nicht in eine 10‑Millionen‑Schweiz hineinschlittern, die niemand je demokratisch beschlossen hat. Wir wollen ein Land, das seine Zukunft selbst steuert – nicht eines, das von aussen zwangsverwaltet wird.
Darum braucht es jetzt ein wuchtiges, klares, unüberhörbares JA zur Nachhaltigkeitsinitiative.
Mobilisieren wir gemeinsam. Jede Stimme zählt. Jede. Damit die Schweiz «Schweiz bleibt».
Für unsere Freiheit. Für unsere Souveränität. Für eine Zuwanderung im Interesse der Schweiz. Ja am 14. Juni 2026.

Dr. Stephan Rietiker
Präsident Pro Schweiz