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«Noch mehr Regulierung und fremde Kontrollbürokraten!»

Bundesbern will die Schweiz in wichtigen Bereichen der EU-Gesetzgebung und dem EU-Gerichtshof unterwerfen und darum ist Widerstand Pflicht. Das betrifft uns alle und damit auch die Bauern in der Schweiz. Im Moment wird gerade alles unternommen, den Bauernstand in dieser Frage zu verunsichern. Da berichten Zeitungen von sogenannten Bauernverbänden und Landwirtschaftsorganisationen, die diesen EU-Unterwerfungsvertrag unterstützen.

Ja wer sind denn diese sogenannten Bauernverbände? Es sind Organisationen, in welchen nicht die Bauern im Zentrum stehen, sondern die auch wichtigen Industriebetriebe und Grossverteiler wie Migros, Coop, Nestlé, Emmi, Cremo, Bell usw.

Die Manager dieser Firmen haben natürlich ein Interesse, dass die herrschende Massenzuwanderung weitergeht, die ihnen jedes Jahr um die 80 tausend neue zusätzliche Kunden in die Läden spült, Das gibt mehr Umsatz, mehr Marktmacht und mehr Boni für die Manager.

Aber was bringt der Unterwerfungsvertrag den Schweizer Bauernfamilien, die unsere Landesversorgung auch in Krisenzeiten sicherstellen sollen? Sie verlieren durch die rasende Überbauung, verursacht durch die Massenzuwanderung, immer mehr Kulturlandland und damit Teile ihre Existenzgrundlage. Aber nicht nur die Bauern verlieren, sondern wir alle in der Schweiz. Immer mehr Menschen im Land, immer weniger Kulturland und weniger Bauern, die uns im Krisen- oder gar Kriegsfall mit Lebensmittel versorgen können. Da wird also gewaltig am Ast gesägt, auf dem wir alle und nicht nur die Bauern sitzen.

Der Preisdruck auf die Schweizer Landwirtschafts-Produktion wird durch mehr Billigimporte aus dem Ausland zunehmen und die Verbürokratisierung sowie der Kontrollwahn wird durch das EU-Überregulierunsmonster noch grösser.

Mit diesem Unterwerfungsvertrag im Umfang von rund 2’000 Seiten und den zwingenden Zusatz-Regulierungen auf fast 20’000 Seiten verlieren alle Bürgerinnen und Bürger ihren freien, direkt-demokratischen Einfluss auf unsere Gesetzgebung und damit auch die Bauern ihren politischen Einfluss. Der Verteilkampf ums Bundesgeld wird durch die künftig endlosen Milliardenzahlungen der Schweiz an die EU noch viel härter.

Gerade auch das EU-Lebensmittelabkommen mit all seinen Befehlen aus Brüssel betrifft die Bauern direkt und reduziert ihren Handlungsspielraum noch einmal gewaltig. Im Lebensmittelbereich treten wir die Gesetzgebung praktisch EU-Bürokraten ab. Die Auswirkungen würden alle Bauernbetriebe, die Hofproduktion und die Alpwirtschaft im Mark treffen.

Was den Bauern hier blüht, zeigt schon nur ein Blick in die EU-Verordnung «über die amtlichen Kontrollen und andere amtliche Tätigkeiten zur Gewährleistung der Anwendung des Lebensmittelrechts usw.» Alleine diese Kontrollverordnung umfasst 163 Seiten Kontrollitis. Das gibt einen Vorgeschmack, in welches Fahrwasser die Bauern von den EU-Turbos in Bundesbern hineinmanövriert werden sollen.

Darum NEIN zu diesem Unterwerfungsvertrag, wo Brüssel diktiert, Bundesbern kapituliert und das Schweizervolk schweigen, erdulden und zahlen soll.

Und darum werdet Mitglied von Pro Schweiz und unterstützt uns im Kampf gegen die EU-Unterwerfung:

Beitrag von Adrian Amstutz,
Vorstandsmitglied Pro Schweiz