Beitrag teilen

Vernehmlassung zur Sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz 2026 eingereicht durch Pro Schweiz

Pro Schweiz fordert in ihrer Vernehmlassung zur Sicherheitspolitischen Strategie 2026 eine klare Rückbesinnung auf die immerwährende, bewaffnete Neutralität und eine konsequente Stärkung der eigenständigen Landesverteidigung. In diesem Sinn weist sie den Entwurf des VBS zurück.

Die überparteiliche Organisation betont, dass Neutralität nur dann glaubwürdig ist, wenn die Schweiz über eine starke, modern ausgerüstete Milizarmee verfügt. Dazu gehören eine robuste Luftverteidigung, die Abwehr von Drohnen und Raketen, der Schutz kritischer Infrastruktur sowie eine widerstandsfähige Cyberabwehr.

Pro Schweiz warnt vor einem sinkenden Wehrwillen und fordert verstärkte sicherheitspolitische Bildung sowie eine Stärkung der Milizstrukturen. Die Schweiz müsse ihr eigenes Know‑how – Miliz, ETH, Fachhochschulen und Industrie – gezielt nutzen, um Fähigkeiten rasch auszubauen.

Finanziell zeigt Pro Schweiz auf, dass eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 2 Prozent des BIP ohne Steuererhöhungen möglich ist, wenn der Bund Prioritäten neu setzt und Effizienzsteigerungen realisiert. Gescheiterte Rüstungsbeschaffungen dürften sich nicht wiederholen.

Fazit: Die Schweiz braucht eine klare, glaubwürdige und eigenständige Sicherheitspolitik, die ihre Neutralität schützt, ihre Verteidigungsfähigkeit stärkt und ihre Souveränität langfristig sichert. Der Entwurf des VBS vom 12. Dezember 2025 für die «Sicherheitspolitische Strategie 2026» muss dringend und grundsätzlich überarbeitet werden.