Bildunterschrift: Der Direktor von Pro Suisse, Werner Gartenmann (links), hat den Genfer Elan von Dr. Samuel Sommaruga zugunsten der Schweizer Neutralität nachdrücklich unterstützt.
Die Gegner der Souveränisten stellen sie manchmal gerne als nostalgische Folkloristen dar, bewaffnet mit Cervelas, Edelweisshemden und einer Weltanschauung, die an den Grenzen ihres Dorfes Halt macht. Geben wir es zu: Bei Pro Schweiz lieben wir die Schweizer Folklore und die Volksküche. Aber am 26. Juni 2025 hat ein Abend in der eleganten Cave du Palais de Justice im Herzen der Stadt Calvins diese Klischees auf den Kopf gestellt. An diesem Abend versammelte sich ein ausgewähltes Publikum zur Gründung des Komitees Pro Suisse Genève auf Initiative von Dr. Samuel Sommaruga, einem Arzt und Unternehmer mit kommunikativer Energie.
Die Gegner der Souveränisten stellen sie manchmal gerne als nostalgische Folkloristen dar, bewaffnet mit Cervelas, Edelweisshemden und einer Weltanschauung, die an den Grenzen ihres Dorfes Halt macht. Geben wir es zu: Bei Pro Schweiz lieben wir die Schweizer Folklore und die Volksküche. Aber am 26. Juni 2025 hat ein Abend in der eleganten Cave du Palais de Justice im Herzen der Stadt Calvins diese Klischees auf den Kopf gestellt. An diesem Abend versammelte sich ein ausgewähltes Publikum zur Gründung des Komitees Pro Suisse Genève auf Initiative von Dr. Samuel Sommaruga, einem Arzt und Unternehmer mit kommunikativer Energie.
An seiner Seite standen mehrere repräsentative Persönlichkeiten des internationalen Genf – aus den Bereichen Finanzen, Recht, internationaler Handel, Diplomatie, Unternehmertum und Immobilien – als Symbol für eine Souveränität, die sowohl selbstbewusst als auch weltoffen ist. An dem von Kevin Grangier, dem Koordinator der Kampagne in der Romandie, moderierten Abend nahm auch Werner Gartenmann, Geschäftsführer von Pro Schweiz, teil. Dieser zeigte sich begeistert: «Die Dynamik in der Romandie ist beeindruckend. Warum? Ich habe den Eindruck, dass die Menschen sich der Risiken eines EU-Beitritts bewusst werden und den Wert unserer Neutralität wiederentdecken. Ausserdem haben wir jetzt ein junges und sehr effizientes Team in den französischsprachigen sozialen Netzwerken. Das schlägt sich direkt in einem Anstieg der Mitgliederzahlen nieder.»
Die Dinge «à la genevoise» machen
Die Gründung des Genfer Komitees folgt einer ebenso strategischen wie kulturellen Logik. «Genf nimmt in der Debatte über die Neutralität eine Sonderstellung ein. Natürlich gibt es hier internationale Organisationen, aber auch eine starke lokale Tradition rund um diese Themen. Der Wunsch, die Dinge auf unsere Weise zu tun, hat sich fast organisch durchgesetzt“, erklärt Samuel Sommaruga. Und im Laufe des Abends lässt er die Idee einer bevorstehenden Veranstaltung rund um Rum und Zigarren fallen.
In einer herzlichen und zugleich selbstbewussten Atmosphäre stiessen die Gäste miteinander an und führten angeregte Gespräche über die Zukunft der Schweizer Souveränität. Auch wenn das Anliegen hier einen Genfer Bezug hat, geht die Botschaft über die Kantonsgrenzen hinaus: Die Unabhängigkeit bleibt ein Kampf für die Zukunft, auch in der Welthauptstadt der Diplomatie.