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Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative – Pro Schweiz: «Das Nein ist kein Freipass – der Kampf geht weiter»

Lauterbrunnen, 14. Juni 2026 – Die Nachhaltigkeitsinitiative wurde abgelehnt. Der Ja-Stimmenanteil ist aber beachtlich. Für Pro Schweiz ist klar: Das Resultat ist weder ein Auftrag für eine ungebremste Zuwanderung noch für eine automatische Übernahme von EU-Recht in der Migrations- und Asylpolitik. Im Gegenteil: die EU-Personenfreizügigkeit darf mit dem geplanten EU-Vertragspaket nicht ausgebaut werden.

«Das Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative ist kein Ja zu unkontrolliertem Wachstum, kein Ja zu einer masslosen Zuwanderung und kein Ja zur Preisgabe der Zuwanderungspolitik an Brüssel», sagt Stephan Rietiker, Präsident von Pro Schweiz.Die überparteiliche Bewegung Pro Schweiz mit 26’000 Mitgliedern fordert, dass das EU-Vertragspaket dem obligatorischen Referendum, also dem Entscheid des Volkes und der Kantone, unterstellt wird. Die „Anbiederungspolitik“ gegenüber der EU vernichte die Interessen der Schweiz und ihrer Bevölkerung. Das antidemokratische und unschweizerische Trauerspiel um diese Frage im Parlament müsse beendet werden.Vizepräsident Walter Wobmann hält fest: „Für Pro Schweiz geht der Kampf mit der Neutralitätsinitiative weiter. In der Aussen- und Sicherheitspolitik müssen Volk und Stände am 27. September 2026 den Bundesrat und das Parlament wieder in den Senkel stellen.» Denn es stelle sich die Frage, ob die Schweiz „Krieg“ oder „Frieden“ wolle.