«Als Volk wollen wir Friede, Freiheit, Prosperität»
Inside Paradeplatz:
Der neue „Pro Schweiz“-Präsident kritisiert den einseitigen Ukraine-Support: Dieser verunmögliche die „Guten Dienste“ der Eidgenossenschaft.
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Der neue „Pro Schweiz“-Präsident kritisiert den einseitigen Ukraine-Support: Dieser verunmögliche die „Guten Dienste“ der Eidgenossenschaft.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine vor rund einem Jahr setzt Bundesbern seinen gefährlichen, schädlichen neutralitätspolitischen Kurs ungebremst fort. Der Bundesrat wich rasch dem Druck aus Washington und Brüssel und übernahm kopflos die Sanktionen gegen Russland. Obwohl die negativen Folgen dieser falschen Aussenpolitik zunehmend sichtbar werden, sieht sich der Bundesrat nicht veranlasst, zur glaubwürdigen Neutralität zurückzukehren. Pro Schweiz sieht sich in der Verantwortung, kraftvolle Aktionen rasch voranzutreiben. Gleichzeitig will die überparteiliche Bewegung Pro Schweiz den Widerstand gegen die weltweite Pandemie-Diktatur der Weltgesundheitsorganisation WHO vorbereiten.
Vor dreissig Jahren, nämlich am 6. Dezember 1992, haben sich die Schweizer und die Schweizer Kantone gegen eine Einbindung in die Europäische Union entschieden, in dem sie Nein sagten zum Beitritt der Schweiz zum «Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)».
30 Jahre Rückblende – 6. Dezember 1992. Der Bundesrat schaut «bedröppelt» in die Kamera, stellt SRF «10-vor-10» im Rückblick fest. Für Bundesbern und viele damalige Spitzenpolitiker geht gerade die Welt unter. 50.3 Prozent der Schweizer sagen NEIN zum EWR-Beitritt, wollen sich nicht in dieses internationale Konstrukt einbinden.
In sechs (!) Runden sei es «gelungen, ein gemeinsames Verständnis über den vom Bundesrat eingebrachten Paketansatz zu entwickeln.» Viele weiche Worte, hin und her wogend wie warme Wellen: «Dieses Vorgehen vergrössert den Spielraum für Lösungen. Auf die vitalen Interessen der Schweiz kann besser eingegangen werden. Dieser Ansatz bietet damit gute Voraussetzungen für einen ausgewogenen Interessenausgleich.»
Wenige Stunden, nachdem der Verein Pro Schweiz gegründet wurde, hat er beschlossen, die Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» zu unterstützen.
Die drei Vereine «Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS)», «Nein zum schleichenden EU-Beitritt» und «Unternehmer-Vereinigung gegen den EU-Beitritt» haben sich in den letzten Jahren tatkräftig für die Wahrung der Unabhängigkeit, Sicherheit und Neutralität der Schweiz eingesetzt.